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Thielenhaus und PartnerÜber den Erfolg am Markt entscheidet nicht nur, ob Wettbewerbsvorteile objektiv vorhanden sind, sondern auch, ob und wie diese von den relevanten Zielgruppen subjektiv wahrgenommen werden. Damit ist die Marketing-Kommunikation einer der zentralen Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg.

Thielenhaus & Partner zählt zu den leistungsstarken, unabhängigen Beratungsgesellschaften und Agenturen für Marketing und Public Relations. Neben dem Consulting bieten wir Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen die Konzeption und Realisierung kompletter Marketing-Kommunikationsstrategien aus einer Hand.

Zentrale Erfolgsfaktoren sind dabei hohe Mitarbeiter-Qualifikation, umfassende Branchenkenntnisse, modernstes technisches Equipment und ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis. Unsere größtenteils langjährigen Klienten wissen es zu schätzen, dass wir unseren Erfolg in erster Linie an ihrem Erfolg messen.

 

 

Denk-Anstöße

von Dietrich W. Thielenhaus

14.05.12
Die Spaltung Europas

Mit dem dauerhaften und de facto unbegrenzten „Rettungsschirm“ ESM begibt sich Deutschland in eine unauflösbare Schicksalsgemeinschaft mit den Schuldenländern. Die Erreichung des Kernziels, die europäische Einigung nachhaltig zu stärken, wird dadurch gefährdet.

Die Bundeskanzlerin hat mehrfach schicksalsschwer gewarnt: „Wenn der Euro fällt, fällt auch Europa.“ Die Realitäten sehen derzeit ganz anders aus. Die strapazierte Gemeinschaftswährung ist dabei, wie ein Spaltpilz überwunden geglaubte Emotionen und Antipathien zwischen den EU-Ländern zu befeuern. Insbesondere Deutschland wird – durch entsprechende Propaganda der Massenmedien – in Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal an den öffentlichen Pranger gestellt. Dabei werden zunehmend kriegerische NS-Vergleiche bemüht. Der deutsche Michel, der allmählich die gewaltigen finanziellen Risiken erahnt, empfindet die wütenden Attacken aus den Nehmerländern verständlicherweise als unfreundlich und undankbar. Und so schaukeln sich alte Vorurteile und Feindbilder immer weiter hoch. Der Konstruktionsfehler liegt im System: Deutschland hat seine Zukunft untrennbar mit den Euro-Ländern verbunden. Wir haben uns die Schuldenprobleme der PIIGS damit dauerhaft zu eigen gemacht. Daraus – so meint die Bundesregierung – erwächst die legitime Verpflichtung, die Krisenländer notfalls auch durch massive Interventionen zu ihrem Glück zu zwingen. Eindeutig besser als diese angeblich alternativlose Sisyphus-Strategie wäre, in Europa wieder zum Prinzip der nationalen Eigenverantwortlichkeiten zurückzukehren. Dann gäbe es keinen Anlass mehr, Deutschland zu diskriminieren. Und auch die Rolle des unendlichen Zahlmeisters würde sich von selbst erledigen.

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