02.04.2024 „Dramatisch schlecht“

Schon Ludwig Erhard wusste: „Wirtschaft ist zu 50 % Psychologie“.

Die Stimmung in Deutschland nähert sich allgemeiner Depression. Politiker, Verbände und Medien überschütten die Bevölkerung tagtäglich mit (leider nicht unberechtigten) Alarmrufen und Warnungen. Der grüne Bundeswirtschaftsminister kündigt an, die Bundesregierung werde ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr erneut deutlich senken. Habeck: „Das ist dramatisch schlecht. So können wir nicht weitermachen.“ Sachsens Ministerpräsident vergleicht das Wirken der Ampel mit der DDR: „Es gab eine desaströse Wirtschaftspolitik, die Folgen wurden mit Schulden kaschiert, und dann war der Staat pleite.“ Die Lage schreie nach einer Kurskorrektur. Die „Wirtschaftswoche“ überschreibt einen Kommentar mit „Die Lage ist noch schlimmer als bisher befürchtet“. Die „Welt“ sieht Deutschland „auf Jahre als Schlusslicht der Eurozone“. Die DIHK warnt vor einer „historischen Krise“ und erwartet, dass die deutsche Wirtschaft auch 2024 schrumpfen werde. Die „Neue Züricher Zeitung“ sieht Deutschland „auf dem Weg in die Schulden-Liga“. Der wuchernde Sozialstaat bringe keine Sicherheit, sondern Spaltung. Die woke Strategie führe zum Niedergang. Nach Meinung des „Welt“-Chefredakteurs wird die Wirtschaft von Wirtschaftsethikern ruiniert, die vorschreiben wollen, was alles nicht gehe. Beim ständigen Moralisieren merke Deutschland gar nicht mehr, wie der Abstieg jeden Tag voranschreite: wirtschaftlich, politisch und sportlich. Die Zeichen seien überall zu sehen.

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